Viele Wirtschaftsexperten erwarten, dass KI (Künstliche Intelligenz) einen Wirtschaftsboom auslösen wird, weil große Investitionen und ein gigantischer Produktivitätszuwachs zu hohem Wirtschaftswachstum führen werden. Dadurch, so ihr Kalkül, könnte die Überschuldung der Staaten langsam abgetragen werden. An den Börsen sind Technologieaktien in unglaubliche Höhen gestiegen. Doch die Euphorie ist nur teilweise gerechtfertigt. Viele KI-Produkte sind zyklische Investitionsgüter, deren Umsatz in einer Wirtschaftskrise einbrechen wird und die ohnedies nicht sehr profitabel sind. Unternehmen werden mit Hilfe von KI Kosten senken und Mitarbeiter in Scharen entlassen. Millionen Arbeitslose können nicht in kurzer Zeit in neue Tätigkeiten gebracht werden, und so wird der volkswirtschaftliche Schaden durch die hohe Arbeitslosigkeit den Nutzen der Produktivitätssteigerung zunichtemachen. Börsenanleger in Technologieaktien werden ein böses Erwachen erleben. Der Schuldencrash der Wirtschaft wird durch KI nicht verhindert. Arbeitnehmer müssen sich überlegen, wie KI-sicher ihr Arbeitsplatz in Zukunft noch ist und obendrauf droht noch die totale Überwachung und Kontrolle der Menschheit durch den Missbrauch von KI.
Künstliche Intelligenz hat zu einem enormen Investitionsboom in der High-Tech Industrie geführt.

Doch werden die großen Investitionen auch große Sprünge im Umsatz und Gewinn der Unternehmen auslösen und somit auch die Aktienrally weitertragen? Oder haben wir es, ähnlich wie im Internet-Boom bis zum Jahr 2000 mit einer gigantischen Über-Investition zu tun, die an der Börse zu große Erwartungen geweckt und in einem schlimmen Börsencrash geendet hat? Sehen wir uns an, was die laut Börse vielversprechenden KI-Produkte wirklich zu bieten haben:
- Automatisierung in der Industrie (KI-gesteuerte Robotik, Prozessoptimierung, Predictive Maintenance, Qualitätskontrolle, …). Schon seit vielen Jahren läuft die Automation in der Industrie, es ist also nichts Neues, sondern nur eine Fortsetzung eines bestehenden Trends. Die Hersteller solcher Industrieanlagen stehen in hartem Wettbewerb zueinander und sind eher lokale Unternehmen und nicht die Tech-Giganten der Nasdaq. Der Abbau von Arbeitsplätzen wird gigantisch.
- Autonomes Fahren. Die Politik hat vor, uns Menschen zwecks besserer Kontrollmöglichkeiten in städtischen Gebieten zu halten und will das private Autofahren drastisch einschränken. Der Umsatz der Autoindustrie wird also eher zurückgehen, trotz selbstfahrender Fahrzeuge. Auch in diesem Bereich wird die Wirtschaft langfristig Schaden nehmen, da viele Arbeitsplätze verloren gehen, und es schwierig wird, LKW- oder Taxifahrer für andere Jobs zu qualifizieren.
- Gesundheitswesen und Medizin (KI-Anwendungen für Diagnose, Medikamentenentwicklung und personalisierte Behandlungen). KI dürfte eher unterstützend eingesetzt werden, die Nachfrage nach Personal im Gesundheitswesen sollte aufgrund der Alterung der Bevölkerung eher noch wachsen. Die Pharmaindustrie kann also weiterhin die Hand aufhalten. Immerhin hat sie spätestens nach dem großen Impfexperiment 2021 genug Patienten zu “behandeln”.
- Finanzdienstleistungen (Algorithmic Trading, Betrugserkennung und automatisierte Kundenberatung) Der Trend zum Online- und Telefonbanking setzt sich durch KI weiter fort. Während die Mitarbeiterzahl in den Filialen schrumpft, steigt sie in den IT-Zentralen. Den Anlageerfolg im Investmentgeschäft wird KI nicht steigern können, denn die Märkte werden von Insidern manipuliert, und solange KI nicht mit Insider-Informationen gefüttert wird, hat sie genauso das Nachsehen wie die Mehrzahl der Anleger.
- Marketing und Vertrieb (Personalisierung, Predictive Analytics und KI-gestützte Kundensegmentierung). Für die Werbe- und Marketingstrategen wird KI sicher Tools liefern, mit denen man die Kunden noch gezielter zum Kauf bewegen kann. Doch wenn die Arbeitslosigkeit wegen KI explodiert, werden die Kunden gar nichts mehr kaufen können, selbst wenn die Werbung einen Kauf noch so verlockend erscheinen lässt. Durch Automation können im Handel oder auch im Gastronomiebereich viele weitere Arbeitsplätze wegfallen. Wenn die Menschen verarmen, werden viele nur noch die billigsten Fertigprodukte aus dem Diskonter konsumieren.
- Sprachassistenten und Chatbots (Natural Language Processing, virtuelle Assistenten, Übersetzungsprogramme, Spracherkennung) Es wird zwar die Kosteneffizienz der Unternehmen gesteigert, menschliche Arbeitskräfte wie Übersetzer, einfache Büromitarbeiter und Staatsangestellte werden dafür aber in Scharen arbeitslos werden.
- Content-Erstellung (automatisierte Erstellung von Texten, Bildern und Videos) In Zukunft wird man Maler, Schauspieler oder Sänger kaum noch brauchen. Bilder, Filme und Musik wird fast zum Nulltarif digital hergestellt werden.
- Bildung und E-Learning (Personalisierte Lernprogramme, intelligente Tutorsysteme) Millionen von Lehrkräften können durch Lernprogramme und Videos ersetzt werden, ob es für die Erziehung und Bildung der Kinder von Vorteil ist sei dahingestellt. Gerade die Betreuung von kleineren Kindern wird hoffentlich und wahrscheinlich in Menschenhand bleiben.
Massenarbeitslosigkeit wie noch nie!
In fast allen genannten Bereichen führt der Einsatz von KI zur Entlassung von Mitarbeitern. Es wird eine Massenarbeitslosigkeit geben, wie noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Dieser Schaden wird jeglichen volkswirtschaftlichen Nutzen von KI bei weitem in den Schatten stellen. Früher haben technologische Revolutionen Jahrzehnte gedauert, und man konnte die Menschen in neuen Tätigkeiten unterbringen. Doch KI könnte in relativ kurzer Zeit eingeführt werden, und dann ist es unmöglich, so viele Arbeitslose mit neuen Tätigkeiten zu versorgen.
KI-Aktiencrash. KI wird zwar den Technologieunternehmen einen gewissen Umsatz und Gewinn bescheren, doch das Potential wird im Moment wohl überschätzt. Oft sind es nur Verbesserungen bestehender Produkte und Prozesse, die nicht zu einem hohen Umsatzwachstum führen. Die Aktienkurse der großen Tech-Konzerne sind aber derzeit so teuer, dass es an der Börse eher zu Enttäuschungen kommen wird. Im Zuge einer allgemeinen Wirtschaftskrise dürften scharfe Kursverluste folgen, denn Tech-Produkte sind normalerweise zyklisch und in einem Wirtschaftsabschwung fallen die Umsätze stark.
Die meisten KI-Produkte sind Investitionsgüter bei denen gewöhnlich hoher Preisdruck besteht. Somit sind für viele KI-Produkte keine hohen Gewinne zu erwarten, zumal es auch in den meisten Bereichen einen harten Wettbewerb gibt.
Im Konsumgüterbereich sind KI-Anwendungen wie ChatGPT, Monica AI oder Perplexity bereits sehr beliebt. Viele Apps sind aber gratis, und die Konsumenten sind wahrscheinlich nicht bereit, für KI-Apps zu bezahlen. Die Entwicklung solcher Apps ist jedoch sehr kostenintensiv (große Zahl von Programmierern, Energiekosten, etc.), was die Gewinnaussichten schmälert. Alleine die fünf größten Tech-Unternehmen der USA investieren 2024 über 200 Milliarden Dollar in KI! Das erinnert stark an die Über-Investitionen im Jahr 2000 vor dem Platzen der Internetblase.
KI zur Überwachung
Zweifellos ist ein Hauptziel der Einführung von KI, die Überwachung der Menschen weiter zu perfektionieren. Unternehmen wie Peter Thiels Palantir verarbeiten bereits jetzt die Unmengen an Daten, die über jeden von uns existieren, um Sozialkreditprofile zu erstellen. In Verbindung mit CBDCs wird eine monströse Überwachungs- und Kontrollmaschine aufgebaut. Globalisten, Geheimdienste und Tech-Konzerne bilden ein teuflisches Netzwerk.
Die Zusammenarbeit mit dem Staat garantiert den großen Tech-Konzernen wirtschaftliche Unterstützung und Profit, was für den Gewinn dieser Konzerne natürlich sehr hilfreich ist und einen Totalabsturz oder gar Konkurse unwahrscheinlich macht.
Bitteres Erwachen an der Börse – gigantischer Schuldencrash der Weltwirtschaft
Die Euphorie für KI-Unternehmen an der Börse wird bitter enttäuscht werden. Selbst wenn es für die Unternehmen Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen gibt, so wird die Entlassungswelle viele Millionen Menschen arbeitslos machen und ohne Job kein Einkommen, ohne Einkommen kein Konsum und ohne Konsum keine Wirtschaft. Entgegen der Erwartung des Mainstreams wird der kommende Schuldencrash der Wirtschaft durch KI noch zusätzlich befeuert.
Wie kann sich der einzelne Mensch vor der großen Kündigungswelle schützen?
Gerade für junge Menschen, die ihre Berufsausbildung vor sich haben, aber auch ältere, die sich umorientieren wollen, ist es besonders wichtig, Fähigkeiten zu erwerben, die KI nicht ersetzen kann. Darunter fallen komplexe, abwechslungsreiche Tätigkeiten (Handwerker, Techniker, Medizin, Jurist), Tätigkeiten mit sozialem Einfühlungsvermögen (Medizin, Pflege, Kinderbetreuung) oder Tätigkeiten im Bereich KI selbst (Informatik, Mechatronik, Netzwerktechnik, Maschinenbau, …).
Berufe, die durch KI gefährdet sind: Buchhalter und Steuerberater, Übersetzer und Dolmetscher, Datenerfasser und -analysten, Kundendienstmitarbeiter, Programmierer für einfache Aufgaben, LKW- und Taxifahrer, Fabriksarbeiter, Schauspieler, Musiker, Künstler
Berufe, die von KI profitieren könnten: Mechatroniker, KI-Ethiker und -Regulierungsexperten, KI-Trainer und -Entwickler, Datenspezialisten für KI, Mensch-KI-Interaktionsdesigner, KI-Sicherheitsexperten, persönliche Dienstleistungen in Bereichen wie Pflege, Gesundheit, Freizeit, Kinderbetreuung, Handwerker
