Direkt gesagt

Deutsche Medien treiben den Krieg voran

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Seltsame Vorgänge kann man dieser Tage in Deutschland beobachten. Ausgangspunkt dürften die Begehrlichkeiten des ukrainischen (eigentlich Ex-) Präsidenten Selenskij nach der Freigabe von Raketen aus aller Herren Länder für einen Beschuss des russischen Hinterlandes sein. Joe Biden, von dem mittlerweile die ganze Welt weiß, dass er wahrscheinlich nicht einmal mehr alleine aus seiner Küche herausfindet, hat Medienberichten zufolge eine solche Freigabe für die aus den USA gelieferten Geschoße bereits erteilt. Gleiches erwartet man auch von Deutschland, dessen Raketen nicht nur 200 km weiter reichen und damit theoretisch Moskau erreichen könnten, sondern auch über eine einprogrammierte Zielsteuerung verfügen und somit ganz alleine ihren vorprogrammierten Einschlagsort finden. In Deutschland ist Olaf Scholtz für diese Freigabe zuständig und weigert sich beharrlich, weil er wohl weiß, welche Provokation eine solche Freigabe darstellt.


Bisher wurde von den Medien an Scholtz stets ein wenig herumkritisiert, er sei zu zögerlich, was den großzügigen Umgang mit deutschem Kriegsmaterial für die Ukraine angehe. Dennoch wurde seine Kanzlerschaft nicht infrage gestellt, also kein Rücktritt verlangt. Seit wenigen Tagen jedoch schießt sich die Systempresse massiv auf Scholtz ein. „Wäre denn Verteidigungsminister Pistorius nicht die bessere Wahl als Kanzlerkandidat?″ wird dort unisono gefragt. Redakteur Dirk Oliver Heckmann vom Deutschlandfunk verweist auf angebliche Umfragen, welche Pistorius´ herausragende Beliebtheit in der SPD-Basis zeigen würden, um seinen Interviewpartner Axel Schäfer dann forsch zu fragen, ob denn die SPD mit ihrem Festhalten an Scholtz sehenden Auges in die Niederlage rennen möchte. Man könnte sich jetzt fragen, ob denn Frau Beinschab ihre Dienste inzwischen dem Deutschlandfunk angeboten hat.


Aber warum brennen die deutschen Systemmedien plötztlich so darauf, dass Scholtz aus dem Rennen genommen wird? Mit Merck und Pistorius hofft man anscheinend, den Krieg rascher voranbringen zu können – also vermutlich eine „Auftragsarbeit″ der Kriegslobby an den Deutschlandfunk? Pech nur, dass just am Abend des 21.11. von Pistorius eine Absage gekommen ist. Vermutlich möchte auch er sich diese Stiefel nicht anziehen.