Wer steckt hinter der Revolution in Kasachstan?

„Wie unberechenbar ist das, was wir unter Stabilität verstehen.

 

 


Nichts deutete auf eine solche Wendung hin.
Die politische Situation in Kasachstan schien beständig und unerschütterlich. Nursultan Nasarbajew (Anm.: Bis 2019 Präsident von Kasachstan) schien weise, und Kasachstan stand eine blühende Zukunft voraus. So schnell können wir uns alle täuschen und Vorhersagen sich als falsch erweisen. Vor allem in der nachimperialistischen Zeit.“
Alexej Pivovarov, YouTube-Kanal „Redaktsiya“

 

 

 

 

Brennendes Regierungsgebäude in Almaty (Телеканал 360)
Die Ereignisse in Kasachstan um Neujahr 2022

 

 


Seit Neujahr 2022 flammen in Kasachstan Massenproteste im ganzen Land auf. Aufgrund der stark gestiegenen Energiepreise – der Gaspreis verdoppelte sich innerhalb kurzer Zeit – kam es zuerst in den Städten Zhanaozen sowie Aktau in der Erdölreichen Gegend um das Kaspischen Meer zu Protesten. Die Proteste breiteten sich schnell auf das ganze Land aus.
Präsident Kassym-Jomart Tokayev erklärte vor zwei Wochen den Ausnahmezustand im ganzen Land und entließ die Regierung.

Nachdem die Proteste sich immer weiter ausbreiteten, bat Tokayev die „Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit“ (OVKS) – ein von Russland geführtes Militärbündnis – um Unterstützung. Die von Russland angeführten Friedenstruppen sollen staatliche und strategische Einrichtungen bewachen, sowie gemeinsam mit den Kasachischen Truppen helfen, die Ordnung wiederherzustellen.


Das russische Außenministerium erklärte, Moskau betrachte die Ereignisse in Kasachstan als einen von äußeren Kräften koordinierten Versuch, die Sicherheit und Integrität Kasachstans gewaltsam zu untergraben. Noch in derselben Nacht beschloss der Kollektive Sicherheitsrat der OVKS Friedenstruppen nach Kasachstan zu entsenden.

 

 


Wer steckt hinter den Protesten?

 

 

 


 

 

 

Laut Anatolij Kim, Kasachischer Blogger (t.me/anatoliy_kim), rufen die Mainstream Medien in Kasachstan zu den Massenprotesten auf: „Mainstream Journalisten geben vor, den Menschen zu helfen und sie zu unterstützen.

Wann hat man so etwas schon einmal erlebt?


Mit Sprüchen wie „Leute, kommt auf die Straße und kämpft!“, stacheln die Medien die Bürger Kasachstans zu den Protesten auf. Und das, obwohl die Medien bisher selbst zum Thema Impfpflicht, sehr zurückhaltend waren. Inzwischen werden die von den Medien instrumentalisierten Bürger als Extremisten bezeichnet und als rechtsextrem verunglimpft.

 

 


Es sieht danach aus, als ob die Bürger angestachelt wurden um jetzt mit aller Brutalität gegen die eigenen Bürger vorgehen zu können:
Das Kriegsrecht wurde ausgerufen und staatliche Zwangsevakuierungen von Kindern aus den Schulen sind in Vorbereitung.

 

 


COVID-19 in Kasachstan


Tokajev erklärte offiziell 2022 zum Jahr der Kinder bei seiner Silvesteransprache. Die Behörden bereiten bereits konkrete Maßnahmen zum Schutz der Kinder vor. So wird in Kasachstan an der Impfplicht gearbeitet, Telekommunikation wird immer mehr überwacht und Bildung sowie die Gesundheitsvorsorge werden immer weiter zurückgefahren.


@Stella_Anna

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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