Warum sind Demonstrationen so wichtig – DARUM BRAUCHEN WIR DICH


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!

Was haben Proteste bewirkt

Auf der ganzen Welt wird lautstark für viele Anliegen protestiert, doch meistens bewirken Proteste wenig bis gar nichts. Wichtig sind Proteste aber trotzdem. 

Dass ein Protest dazu führt, dass Politiker endlich aufwachen und mit Betroffenheit erkennen, was ihre Politik anrichtet, ist ziemlich unwahrscheinlich. Wer mit diesem Ziel auf eine Demonstration geht, kann eigentlich nur enttäuscht werden. 

  • Der zivile Ungehorsam in Indien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, angeführt von Mahatma Gandhi, hat massgeblich zur Unabhängigkeit und Dekolonisierung Indiens beigetragen. Die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung der 1950er und 1960er Jahre, an denen auch Martin Luther King beteiligt war, mündete unter anderem im wegweisenden Civil Rights Act von 1964, mit dem Segregation und formale Diskriminierung abgeschafft wurden. 
  • 1989 entbrannten in der Tschechoslowakei zunächst in Prag dann landesweit in Form eines Generalstreiks Proteste, welche als samtene Revolution die kommunistische Partei zur Machtaufgabe bewegten.
  • Ähnlich hat auch die singende Revolution in Estland, Lettland und Litauen zwischen 1987 und 1991, benannt nach den öffentlichen Protesten in Form des Singens verbotener patriotischer Lieder die Bevölkerungen der drei Länder gegen die sowjetische Herrschaft mobilisiert und den Unabhängigkeitserklärungen von 1991 Vorschub geleistet. 

Was bringt es überhaupt, sich an einer Demonstration zu beteiligen?

  • Erstens zeigst du anderen, was dir wichtig ist, dass du nicht alles geschehen lässt. Bisher unbeteiligte Bürger sehen, dass es ein Thema gibt, das offenbar so wichtig ist, dass ein Thema, das dir vielleicht auch wichtig ist, zur Sprache kommt, es sich dafür lohnt, dafür auf die Straße zu gehen.
  • Zweitens ist Protestieren eine sehr intensive Erfahrung: Wer demonstriert, spürt, wie es ist, sich mit anderen zu engagieren, man wird vielleicht gemeinsam von der Polizei weggedrängelt. Das verändert einen und wird ein Teil der politischen Biographie: “Ich bin damals gegen die Coronamassnahmen auf die Straße gegangen.”

MUT STATT RESIGNATION – WARUM DU DURCHAUS ETWAS VERÄNDERN KANNST 

Insgesamt hatten gewaltfreie Kampagnen eine doppelt so hohe Erfolgswahrscheinlichkeit wie gewalttätige Kampagnen!

Sie führten in 53% der Fälle zu politischen Veränderungen, verglichen mit 26% bei den gewalttätigen Protesten. Dies war teilweise das Ergebnis von Stärke in Zahlen. Es wird argumentiert, dass gewaltfreie Kampagnen eher erfolgreich sind, weil sie viel mehr Teilnehmer aus einer viel breiteren Bevölkerungsschicht rekrutieren können, was zu schweren Störungen führen kann, die das normale städtische Leben und das Funktionieren der Gesellschaft lähmen.

Zahlen sind wirklich wichtig für den Aufbau von Macht auf eine Art und Weise, die eine ernsthafte Herausforderung oder Bedrohung für etablierte Autoritäten oder Besetzungen darstellen kann.

Gewaltfreier Protest scheint der beste Weg zu sein, um diese breite Unterstützung zu bekommen.

Und solche, die eine  Schwelle von 3,5 % der Bevölkerung

– in Österreich rund 310,000 Personen – ansprechen, haben noch nie versagt, Veränderungen zu bewirken.

Sobald etwa 3,5 % der Gesamtbevölkerung begonnen haben, sich aktiv zu beteiligen, scheint der Erfolg vorprogrammiert zu sein.

Es gibt keine Kampagnen, die gescheitert sind, nachdem sie während einer Spitzenveranstaltung 3,5 % Beteiligung erreicht hatten – ein Phänomen, das sie die 3,5 % Regel genannt hat.

Durch die breite Unterstützung in der Bevölkerung gewinnen gewaltfreie Kampagnen auch eher die Unterstützung der Polizei und des Militärs – genau die Gruppen, auf die sich die Regierung stützen sollte, um für Ordnung zu sorgen.

Und doch bringen Demonstrationen etwas ….

Demonstrationen wirken auch intern. Die Teilnehmer merken, dass sie mit ihren Kernforderungen nicht alleine sind. Sie sehen, dass viele weitere Menschen mit ihnen auf der Strasse sind. Und sie haben die Möglichkeit, neue Kontakte und Netzwerke zu knüpfen . Das motiviert und bestärkt.  

Demonstrationen bieten auch Interessierten die Möglichkeit, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Das macht es oft leichter, auch im Alltag DABEI zu bleiben – und die eigene Meinung nicht schon am nächsten Tag beim Einkauf zu vergessen. 

Demonstrationen verändern also doch etwas 

DARUM BRAUCHEN WIR DICH,  


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@milka

 

 

 

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