Notfallvorsorge – wo fange ich an?

Schon seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit Notfallsvorsorge.

 

 

 

 

 

 

Angefangen hatte das so in etwa 2011/2012, als die Sonnenstürme mal wieder zunahmen und ich mich mit dem Thema Sonneneruptionen und deren Auswirkungen auf die Erde sehr intensiv beschäftigte. Ja, auch so ein Sonnensturm kann einen großen Blackout auslösen, es muss nicht immer nur menschengemacht sein, auch die Natur selbst kann uns gewaltig eins auswischen und man sitzt im Dunkeln.

 

 

Damals wurde mir erst so richtig bewusst, was ein Stromausfall – vor allem großflächig – so alles anrichten kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dass auch die Wasserversorgung nicht mehr funktioniert, war damals absolut neu für mich und je mehr ich mich mit dem Thema befasse, umso mehr erkannte ich, wie blank ich dastand.

Ich legte mir Kerzen, Batterien, Taschenlampe, ein Notfallradio, Wasserkanister, erste Dosenvorräte, einen Gasgrill, einige Gasflaschen zu … Erst einmal für den Anfang!

 

 

 

 

 

 

 

Dann fiel unsere Heizung aus – Gott sei Dank war es noch warm zu dieser Zeit, es war Sommer.

Ich schwor mir damals, dass mich so etwas niemals mehr eiskalt erwischen darf. Ich sparte mir Geld an und gönnte mir, weil es baulich möglich war, einen Holzfeuerherd.

Das kann nun wirklich nicht jeder, versteht sich. Es gibt aber evtl. auch kleine Notfallhilfen. Mit einem Teelicht und Blumentöpfen aus Ton kann man die Raumtemperatur auch schon leicht anheben.

Aber bitte kommt nicht auf die Idee, ein Feuer im geschlossenen Raum zu entfachen!!! Das gibt dann schnell die Leichen mit der rosa Hautfärbung (Kohlenmonoxidvergiftung). Auch den Gasherd um Himmels Willen nur im Freien verwenden!!!

 

 

Von da an begann ich mich mit Stromausfällen noch genauer zu befassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich begann nach und nach meinen Haushalt mit Geräten und Hilfsmitteln aufzurüsten, die auch stromlos funktionieren. Das begann mit der Kaffeezubereitung, Mehlmühle, Nudelmaschine, Großmutters Bügeleisen, Küchenwaage, auch für den Kühlschrank fand ich einige Varianten, wie er stromlos ersetzt werden kann.

Ich wollte unabhängig sein von der Stromversorgung. Je unabhängiger, umso besser. Mein Bestreben damals wurde verstärkt durch einen finanziellen Einbruch. Wir waren vorher selbstständig und mussten notgedrungen unser Geschäft aufgeben. Mein Mann konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten gehen und ich hatte nur ein paar Stunden noch in meinem alten Job.

Harz 4 schlug heftig zu. Notvorrat anlegen schien fast unrealistisch. Zum Einkaufen ging ich nur noch mit einer Liste für das Nötigste. Alle Nebenkosten wurden massiv heruntergeschraubt, Strom eingespart, wo es nur ging. Der Holzfeuerherd stand Gott lob schon, welch ein Glück. Mein Mann war ja anfangs total dagegen, jetzt lernt er das gute Stück wirklich zu schätzen.

Wir sparen uns im Jahr 600 Euro Heizkosten ein, nur weil wir mit dem Holzfeuerherd heizen.

Aber ich wollte ja noch Vorräte anlegen …

Ich überlegte mir, wo ich Geld beim Kochen einsparen kann, welche Lebensmittel sind günstig, woraus kann ich am meisten machen. Mein Resultat:

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehl, Eier, Wasser, Zucker, Salz, Hefe und Nüsse (selbst gesammelt), dazu Milch, Nudeln, Reis und Kartoffeln reichen aus, um viel und günstig zu kochen.

Brot selber backen (es gibt sogar ab und zu mal Kuchen), und mit Nudeln, Reis und Kartoffeln wird man gut satt.

Immer wenn ich eine Packung der Lebensmittel aufmache, kaufe ich eine neue nach.

Langsam erholten wir uns ein wenig, ich fand noch einen zweiten Job und kam mit dem Geld gerade so über die Harz 4 Grenze. Jetzt begann ich beim Nachkaufen der Lebensmittel nicht nur eine Packung nachzukaufen, sondern zwei.

 

 

Langsam aber sicher erhöhte sich mein Notvorrat, ganz von alleine und mit einfachen Mitteln.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe das Glück auf dem Land zu wohnen und einen kleinen Garten zu haben. Ich baute mein Gemüsebeet immer weiter aus und baute fleißig an, was wir brauchen. Ich begann langsam nicht nur unabhängig vom Strom zu werden, sondern auch mit meinem Essen. Zugegeben, ganz autark bin ich da noch nicht, dazu fehlt mir einfach noch zu viel Anbaufläche. Aber es hilft echt, das Essensangebot gut zu ergänzen und gesünder zu gestalten. Es werden auch Vorräte für den Winter eingekocht, getrocknet, eingefroren … Langsam aber sicher wächst der Vorrat.

Meine Eltern und Großeltern waren Kriegsund Nachkriegsgeschult in der Vorratshaltung.

Von ihnen habe ich gelernt, Vorräte richtig zu halten und zu überwachen. Regelmäßige Kontrolle, aussortieren von ablaufenden Lebensmitteln, vielleicht verdorbenes wegwerfen, auf das Datum zu achten ist sehr wichtig!

Ich sortiere die Sachen, die als erstes ablaufen ganz nach vorne und wenn ich neues nachkaufte, kam es ganz nach hinten.

So entstand ein rotierendes System, das ständig erneuert wird, ohne dass groß die Lebensmittel verderben.

 

 

Was mit einem Mininotvorrat begann, bringt mich heute zumindest etwa 2 – 3 Monate durch.

 

 

Natürlich kamen auch noch andere Vorräte mit der Zeit dazu. Immer wenn ich in einem Monat etwas zur Seite sparen konnte, legte ich davon Notnahrungspakete an oder leistete mir etwas zur Stromunabhängigkeit. Ich lese viele Bücher zu dem Thema, aber auch Bücher und Broschüren zum Thema Selbstversorgung, Kräuterwissen, Seifensieden, Restaurierung, …

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem kleinen Erfahrungsbericht ein kleines Beispiel geben, wie Vorsorge (vor allem auf dem Land) funktionieren kann, auch mit wenig Geld …

@SH

 

 

 

 

 

Wichtig: Trage dich jetzt in den zensurfreien Newsletter von DIREKTDEMOKRATISCH.JETZT  ein, um rechtzeitig vorzubauen

 

 

 

 

 

 

 

 

Share on facebook
Facebook
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on twitter
Twitter
Share on telegram
Telegram
Share on email
Email
Share on pinterest
Pinterest
Share on facebook
Facebook
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on twitter
Twitter
Share on telegram
Telegram
Share on email
Email
Share on vk
VK