Mythos Bilderberg-Konferenz. Ein geheimes Treffen der Elite?

Was bei den Bilderberger Treffen gesprochen wird, ist geheim, absolute Verschwiegenheit ist Pflicht. Unter den einflussreichen Teilnehmern finden sich namhafte Politiker, gefolgt von Finanz (Banken, Versicherungen, institutionellen Anlegern), Bildung und Medien, und nicht zu vergessen Sicherheit, Künstliche Intelligenz und digitale Überwachung.

Seit der ersten Bilderberg-Konferenz im Jahr 1954 ranken sich viele Gerüchte und Mythen um die Bilderberger. Ins Leben gerufen vom niederländischen Prinz Bernhard zur Zeit des Kalten Krieges sollten neue Impulse in den transatlantischen Beziehungen gewonnen werden. So zumindest die offizielle Version. Vielmehr dürften dort wichtige welt-politische und welt-wirtschaftliche Entscheidungen vereinbart und getroffen werden. Wie immer wieder betont wird, sind alle Teilnehmer als Privatpersonen und nicht in ihren jeweiligen Funktionen anwesend. Soso. Interessant ist aber die Frage, warum es bei den Treffen derart hohe Sicherheitsmaßnahmen gibt und strenge Geheimhaltung verlangt wird. Denn alle müssen sich an die „Chatham House Rule“ halten, die besagt, dass die Teilnehmer zwar Informationen verwenden dürfen, diese aber nicht mit Anwesenden der Konferenz verknüpft werden dürfen. Diese Geheimnisklausel verwundert, werden dort doch Themen besprochen, die die Welt unmittelbar betreffen, wie geopolitische Neuordnungen, Störungen des Finanzsystems, Ukraine, Russland, NATO, Konkurrenzstellung von USA und China und die Gesundheitspolitik nach Corona.

Zugelassen sind nur geladene Gäste auf Empfehlung, die vom Steering Committee kuratiert werden, wobei auffällt, dass die meisten aus NATO-Staaten kommen. Offiziell unbestätigt ist natürlich auch, dass die Teilnehmer die Ergebnisse und erarbeiteten Strategien im Laufe des folgenden Jahres im jeweiligen politischen, unternehmerischen oder anderen Umfeld in ihren Heimatländern implementieren sollen.

Es wird gar gemunkelt, dass bei diesen Treffen die Kanzler Deutschlands lanciert werden. Natürlich nur ein Gerücht, aber auffällig ist schon, dass Helmut Schmidt 1973, 1977 und 1980 bei den Bilderbergern war und von 1974 bis 1982 Bundeskanzler von Deutschland. Helmut Kohl war 1980, 1982 und 1988 Bilderberger und wurde dann von 1982 bis 1998 Bundeskanzler. Die längst dienende Bundeskanzlerin Angela Merkel war Recherchen zufolge zwar nur einmal, und zwar 2005, beim Bilderberg-Treffen dabei, war von 2005 bis 2021 deutsche Bundeskanzlerin. 2017 nahm Jens Spahn an der Konferenz teil und wurde 2018 Gesundheitsminister. Weniger bedeutungsvoll, aber dennoch interessant: Im Juni 2018 nahm Pamela Rendi-Wagner am Bilderbergertreffen teil. Kurz danach, im November, wurde sie als Nachfolgerin von Christian Kern zur SPÖ-Chefin. Sogar der Grundstein für die NAFTA und die EU sollen bei den Bilderbergern gelegt worden sein. Natürlich alles nur ein Gerücht hinter vorgehaltener Hand. Sogar die im politischen Welttheater völlig unwichtige NEOS-Parteivorsitzende Beate Meinl-Reisinger (sie war bis 2012 noch bei der ÖVP) war heuer zugegen. Jetzt fragt sich so mancher, was ihre Teilnahme wohl zu bedeuten hat. Spekulationen zufolge möchte man mit ihr vorbeugend bereits ein steuerbares Mitglied einer möglichen künftigen Regierung installieren. Man weiß ja nie. Österreich ist immerhin zur Drehscheibe des Wahnsinns geworden. Angereist kam sie mit dem Wiener Banker Andreas Treichl und gab laut Journalisten-Kollegen ein peinliches Bild im Interview ab. Man kann sich eben nicht besser darstellen, als man ist. Ihre alte Verbundenheit zur ÖVP kann sie jedenfalls nicht leugnen, denn anders ist ihre zustimmende Haltung zu ÖVP-Entscheidungen nicht erklärbar.

Hinter unscheinbaren Namen stecken oft mächtige Globalisten.

Zu den Drahtziehern im Hintergrund werden David Rockefeller (gest. 2017) oder der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger gezählt, die offenbar immer dabei gewesen sind. Rockefeller, milliardenschwerer Bankier Chase Manhattan Bank, wurde vor allem bekannt durch seine Rede 1994 vor dem Wirtschaftsausschuss der USA:

Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs.

Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise

und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.


Henry Kissinger war 2022 auch wieder dabei. Kissinger, Vorsitzender der Kissinger Associates Inc., einem international tätigen Consulting-Unternehmen, wurde 1923 in Fürth (DE) in eine deutsch-jüdische Familie geboren, flüchtete 1938 aus Deutschland und kehrte als US-Soldat 1943 wieder zurück, wo er nach dem Krieg in der amerikanischen Besatzungszone tätig war. Von 1973 bis 1977 war er Außenminister der Vereinigten Staaten und viele Jahre an zentralen Schaltstellen der US-amerikanischen Außenpolitik. Seine Fäden und sein Einfluss sind weit verzweigt und die Kissinger Associates dürfte mächtig genug sein, um sogar dem Kongress mit einer Klage zu drohen, denn das Unternehmen will partout deren Kundenliste (trotz gesetzlicher Pflicht) nicht herausrücken.

Pfizer war mit dessen Vorstandsvorsitzenden und CEO Albert Bourla (USA), der von EU-Präsidentin Ursula von der Leyen liebevoll „mein Albert“ genannt wird, genauso anwesend wie der Direktor der CIA, William J. Burns (USA). Pharmariese Pfizer und Geheimdienst – das passt irgendwie. Denn die Pharmaindustrie spekuliert schon lange, möglichst umfangreiche (Gesundheits)-Daten zu erhalten. Für die Beschaffung und Auswertung von Informationen wäre eine Zusammenarbeit mit einem Nachrichtendienst durchaus hilfreich.

Ohne Einladung keine Teilnahme. Einer, der hier etwas mitzureden hat, ist der österreichische Finanzmanager Paul M. Achleitner (war 2015, 2016, 2017 dabei). Er ist eines der Mitglieder beim sogenannten Steering Committee, das über die Einladungen entscheidet bzw. über Empfehlung die Einladung zu den Bilderberg Treffen ausspricht. Klar ist nicht wirklich, ob Interessenten sich aktiv darum bemühen, oder ob die Teilnehmer bewusst vorgeschlagen werden. Vielleicht beides. Achleitner ist übrigens auch Mitglied beim World Economic Forum und war bis 2000 bei Goldman Sachs (verwaltetes Vermögen von 2,8 Billionen Dollar). Von 2012 bis 2022 war Achleitner Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank AG. Nicht ganz unumstritten, er soll die Bank in die Krise geführt haben. Derzeit genügt ihm vielleicht seine Funktion als Mitglied des Aufsichtsrats der Bayer AG (seit 2002 und gewählt bis 2026). Auch eine gute Erfolgskombination: Pharma und Finanz, wie ebenso die folgende Karriere zeigt.

Denn die Finanzwelt ist bei den Bilderbergern immer gut vertreten. Unter anderem mit José Manuel Barroso (war 2013, 2015, 2016, 2022 dabei), Vorsitzender der Goldman Sachs Group, Inc., einem weltweit tätigen Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen aus New York City. Barroso war von 2002–2004 Ministerpräsident Portugals und von November 2004 bis Oktober 2014 Präsident der EU-Kommission. Ob er vor 2013 schon bei einem Bilderberg-Treffen war, lässt sich nicht recherchieren, aber 2015, 2016 und 2022 war er dabei. 2016 wechselte er zu Goldman Sachs, anfangs nur als Berater, wie er immer betonte. Laut einem Bericht des SPIEGEL gab es am 25.10.2017 in einem Hotel in Brüssel ein – wie es heißt – privates Treffen zwischen EU-Vizekommissionschef Jyrki Katainen und Barroso. Ein derartiges Treffen zwischen einem hochrangigen EU-Politiker und einem Investmentbanker bekommt jedoch eine schiefe Optik. Der Verdacht liegt nahe, dass Barroso seinen Einfluss bzw. seine Kontakte in die EU zugunsten von Goldman Sachs nutzt, zumal Goldman Sachs bekannt ist, auch mit staatlichen Institutionen Geschäfte zu machen. Barroso ist ein glühender Corona-Impfbefürworter, wie er „twittert“, was nicht verwundert, ist er doch seit November 2020 auch Vorstandsvorsitzender von GAVI, einer erst im Jahr 2000 gegründeten Impfallianz. Das Startkapital zu GAVI in Höhe von 750 Millionen US-Dollar kam von niemandem Geringeren als der Bill & Melinda Gates Foundation. So ein Zufall. Im April 2020 wurde Barroso zum Vorsitzenden der Goldman Sachs Group. Eine Karriere von der Politik in die Wirtschaft, womit er nicht der einzige Ex-Politiker ist. Warten wir seinen weiteren Lebenslauf ab.

Die Liste der Finanzgiganten setzt sich fort mit Charles Emond, CEO des kanadischen Unternehmens CDPQ, das vorwiegend Vermögen für öffentliche und halb-öffentliche Pensions- und Versicherungsfonds verwaltet und in Projekte für Klima, Nachhaltigkeit, Infrastruktur etc. investiert. Mit einem gigantischen Netto-Vermögen von 391,6 Milliarden CAD mit Ende Juni 2022 zählt es damit zu den größten institutionellen Investoren weltweit.

Wer glaubt, die Österreicher haben in der Weltpolitik nichts zu sagen, der irrt. Denn mit Andreas Treichl und Gerhard Zeiler waren gleich zwei prominente Namen vertreten. Andreas Treichl, der bis vor kurzem noch Erste Group-Chef war, wurde mit Oktober 2022 Aufsichtsrat der baltischen Luminor Bank. Das ging aber schnell. Vom Bilderberg-Treffen im Juni zum Aufsichtsrat im Oktober. Nebenbei ist er seit 2020 Aufsichtsratschef der Erste Stiftung (NGO Academy), die sich als „umfangreichstes Management-Fortbildungsprogramm für zivilgesellschaftliche Organisationen in Mittel- und Osteuropa“ bezeichnet. Laut offiziellem Statement ist der Zweck der Erste-Group die „Verbreitung und Absicherung von Wohlstand für alle.“ Nett, aber unglaubwürdig. Sein Nachfolger Willibald Cernko, seit 1. Juli 2022 CEO der Erste-Group, war auch schon Teilnehmer beim Bilderberg-Treffen (2012). Seit 2021 ist Treichl zusätzlich Präsident des Europäischen Forums Alpbach, in dem auch die Zukunft Europas geplant wird, und Mitglied des Kuratoriums der Central European University in Wien, die sich „der sozial und moralisch verantwortlichen intellektuellen Forschung verschrieben hat.“ Pikantes Detail: Die Universität wurde im Jahr 1991 von George Soros gegründet. Mit Treichl lassen sich Bankgeschäfte und Bildung offenbar wunderbar kombinieren. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Aber was wäre die Lenkung des Weltgeschehens ohne Medien.
Die Presse ist immer zahlreich vertreten. Muss so sein, denn Message-Control ist gewollt. Gerhard Zeiler, seit April 2022 Präsident Warnermedia International und mächtigster Medienmacher aus Österreich, war insgesamt vier Mal bei den Bilderberg-Treffen (2017, 2018, 2019, 2022). Seine Karriere ist bemerkenswert. Nach politischem Engagement in der SPÖ und als ORF-Intendant (1994-1998) wechselte er 1998 zu RTL. 2003 wurde er Geschäftsführer der gesamten in Luxemburg ansässigen RTL-Group (mit 46 TV- und 29 Radiosender in neun Ländern Europas). 2012 ging er zu Turner Broadcasting System (TBS, TV-Tochter von Time Warner) und war somit für CNN International und alle Entertainment- und Kindersender sowie deren dazugehörigen Mediendienste außerhalb Nordamerikas zuständig. Eine gewaltige Reichweite, die sich nun durch seine neue Funktion als Präsident bei Warnermedia Int. noch massiv erweitert. Immerhin ist Warnermedia Int. dem Umsatz nach der zweitgrößte Medienkonzern der Welt hinter Disney und agiert in mehr als 200 Ländern und Gebieten und 50 Sprachen. Zeiler ist übrigens auch Mitglied im Steering Committee.

Ein weiterer Gigant in der Medienlandschaft und Bilderberger in den Jahren 2007, 2014, 2015, 2016 und 2022 ist der Deutsche Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, einem Medien- und Technologieunternehmen in mehr als 40 Ländern (BILD, WELT, StepStone, Immowelt, etc.) Laut Website strebt das Unternehmen den „Weltmarktführer im digitalen Journalismus und bei den digitalen Rubriken“ an. Es lohnt sich einen Blick auf die Streuwirkung des Unternehmens zu werfen. Denn das Unternehmen befüllt weit über 50 Portale für News, Politik, Jobs, Finanz, Auto. Sport, Reise, Stars, etc. Gemeinsam mit Warnermedia Int. und Axel Springer SE wird beinahe alles abgedeckt und kontrolliert, was über unsere Fernsehschirme kommt. Damit wird deutlich, von wessen Hand die Informationen gelenkt werden, die uns täglich serviert werden.

Aber auch die äußerst lukrative Mineralölbranche darf nicht fehlen. Neben dem CEO Bernard Looney von BP war diese mit dem äußerst erfolgreichen Benvan Beurden von SHELL vertreten (seit 2014 CEO bei Shell plc). Im Juni 2022 noch bei den Bilderbergern, gibt er wenige Monate später überraschend seinen Abschied aus über 40 Jahren Zugehörigkeit zu Shell, einem der größten Energieunternehmen, bekannt. Auch seine Karriere bleibt abzuwarten, wobei seine Tätigkeit als Aufsichtsrat bei der Mercedes-Benz Group AG ohnehin einträglich sein dürfte.

Und dann sind noch die ThinkTanks, Denkfabriken, Projekte und Organisationen, in denen mit viel Geld finanziert, sogenannte Experten zusammenkommen, um mit ihren Ergebnissen Einfluss auf gesellschaftliche Debatten zu nehmen. Eine davon ist die Thinktank Brooking Institution, die beim Bilderberger-Treffen mit deren Direktorin Constanze Stelzenmüllervertreten wurde. Kaum in der Öffentlichkeit bekannt, sind bei Brooking mehr als 300 führende sogenannte Experten aus Regierungen und Wissenschaft weltweit beschäftigt, um „Politikempfehlungen […]  zu einer ganzen Reihe von Fragen der öffentlichen Ordnung“ zu liefern. Folgt man auch hier dem Geld, wird rasch klar, wessen Intentionen vertreten werden. Denn finanziert wird Brooking von ausländischen Regierungen (z.B. Katar), und u.a. der Bill and Melinda Gates Foundation, oder der amerikanischen Investmentbank JPMorgan Chase amp. Hintergrund der großzügigen Spenden ist natürlich die Verwirklichung von persönlichen Interessen der Investoren. Ein weiterer Zweig von Brooking ist das David M. Rubenstein Fellowship Program. Damit wird „die nächste Generation aufstrebender Stars und kreativer Denker rekrutiert, um [… ] die Regierungsführung in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt zu verbessern.“ Hier wird also die nächste Generation rekrutiert, um die Regierungsführung von Staaten zu verbessern. Alles folgt einem durchdachten Plan. Liest sich gruselig.

Um die „Desinformation“ zu unterbinden, eines der Schwerpunktthemen des Treffens, finden sich bei den Teilnehmern Vertreter von diesbezüglichen namhaften Global Leadern. Wir sehen dahinter Informationskontrolle, Überwachung und Manipulation. Bestimmt nicht zufällig waren auch hochrangige EU-Politiker anwesend, wie Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, oder Didier Reynders, Didier (INT), Europäischer Kommissar für Justiz, und Margaritis Schinas, Vize-Präsident European Commission, zuständig unter anderem für die Entwicklung einer Europäischen Sicherheitsunion. Und last but not least mit Radoslaw Sikorski vom Europäischen Parlament und polnischer Journalist, der im europäischen Parlament unter anderem für den Einsatz von Pegasus und ähnlicher Überwachungs- und Spähsoftware zuständig ist. Durch die geeinte Position pro Ukraine von USA und EU durfte diesmal auch die ukrainische Botschafterin in den USA, Oksana Markarowa, nicht fehlen.

Einer der großen Global Leader ist André Kudelski, Verwaltungsratspräsident und CEO der Schweizer Kudelski Group SA, die auf digitale Sicherheitssysteme, Künstliche Intelligenz und Robotik spezialisiert ist und sich unter anderem auch mit der Zutrittskontrolle bei Veranstaltungen, Liegenschaften bis hin zu Skipisten beschäftigt. Zur Swiss Kudelski Gruppe gehört auch das österreichische Unternehmen Skidata, zu dessen Geschäftsfeldern die Zutritts- bzw. Zufahrtskontrolle in Skigebieten, Stadien, Flughäfen, Einkaufszentren, Städten und Vergnügungsparks zählen.

Was wären Sicherheitssysteme ohne Künstliche Intelligenz.

Da ist zum einen Samuel H. Altman, der eine KI-Revolution ab den 2020ern prognostizierte, was nicht verwundert, denn immerhin ist er als CEO von OpenAI LP, das sich mit der Erforschung von Künstlicher Intelligenz beschäftigt, durchaus an einer KI-Revolution interessiert. Geldgeber von OpenAI LP sind unter anderem Elon Musk und Microsoft. Diese illustre Gesellschaft wird erweitert durch Denis Hassabis, CEO und Gründer vom börsennotierten Unternehmen DeepMind, das auf die Programmierung künstlicher Intelligenz spezialisiert ist und 2014 von Google Inc. übernommen wurde. Auch hier taucht der Name Elon Musk als einer der Investoren auf, gemeinsam mit Paypal-Gründer Peter Thiel, (Chef von Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz und einflussreicher Investor des Silicon Valley). Thiel, der 2022 auch bei den Bilderbergern zugegen war, hat vor allem als Chairman von Palantir auf sich aufmerksam gemacht, das mit einem Überwachungstool (in den USA) und in Europa bei Europol im Einsatz ist.

Als abschreckendes Musterbeispiel, was durch Überwachungsprogramme auf uns zukommt – und schon eingesetzt wird – wollen wir hier eben dieses Unternehmen DeepMind nennen. Im Februar 2016 startete die englische Gesundheitsbehörde National Health Service mit DeepMind das Projekt „Streams“ um Künstliche Intelligenz in der Patientenüberwachung (vorerst Patienten mit Nierenschaden) einzusetzen. Laut New Scientist hätte jedoch Google dadurch Zugriff auf Versicherungsdaten bekommen, was plausibel ist, da Google Inc. im Jahr 2014 DeepMind übernommen hat. Verwendet wurden gesundheitssensible Daten von 1,6 Millionen Personen (ohne deren Wissen oder Zustimmung). Eine Möglichkeit, sich aus dieser Datenbank austragen zu lassen, hat es nicht gegeben. Nach massiver Kritik und Klage soll im August 2021 der Betrieb dieser App eingestellt worden sein. Was mit den vorhandenen Daten passiert, ist unklar. Was DeepMind sonst noch alles kann, kann im New Scientist nachgelesen werden. Empfehlenswert.

Was fällt bei all diesen Teilnehmern auf? Richtig. Sie alle sind Entscheidungsträger, in wichtigen Branchen tätig, sehr gut miteinander vernetzt, Lobbyisten, Globalisten und besetzen quasi alle Bereiche in Wirtschaft und Politik. Vielleicht ist es doch kein Gerücht, dass bei derartigen Zusammenkünften die Geschicke der Welt – korrigiere, die der Menschen – gelenkt werden. Wobei die Bilderberg-Konferenz nur eines solcher einflussreichen Treffen ist (siehe Forum Alpbach, Gipfeltreffen, etc.). Die Teilnehmer werden die Pläne und Strategien bestimmt auftragsgemäß in ihrem Wirkungskreis zur Zufriedenheit der Drahtzieher umsetzen.

Und es geht globalistisch weiter.

Erstes Globalistentreffen 2023: Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos vom 16.-20.Jänner. Mit mehr als 2700 Teilnehmern aus 130 Ländern, darunter 52 Staats- oder Regierungschefs und 600 Wirtschafts-Managern. Neben Klaus Schwab natürlich die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, und aus Österreich Finanzminister Brunner, Außenminister Schallenberg, Arbeitsminister Kocher und OMV-CEO Stern.

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