ETHYLENOXID – WAS MACHT DAS AUF UNSEREM TELLER? 

Fakt ist , dass wir zunehmend mit chemischen Stoffen konfrontiert sind, die so ziemlich überall in unserem Alltag anzutreffen sind – und selbst in Dingen lauern,  wo wir sie nie vermuten.

Wollen wir doch einmal das Ethylenoxid (Kurzbezeichnung EO oder EtO ) genauer unter die Lupe nehmen.

Extrem giftiges Ethylenoxid in Antigentest  gefunden

Kurioserweise kommt dieser Stoff in letzter Zeit sehr häufig vor.

Da steht auf der Corona Antigentest Verpackung groß EO.

 EO ist ein farbloses Gas,  welches unter anderem zur Sterilisation und Entkeimung von Lebensmitteln verwendet wird und als Rückstand oder Kontaminante in Lebensmitteln auftreten kann.  

EO trotz Verbot in der EU gefunden

Die Verwendung und Nutzung  in der EU ist nicht erlaubt, es kommt jedoch in Drittstaaten zur Bekämpfung von Pilzen und Bakterien zur Anwendung.  

Es ist als genotoxisches Karzinogen eingestuft, folglich erbgutverändernd und krebserregend.

In jedem Fall etwas, das man nicht auf dem Teller haben möchte.

(Quelle: www.lebensmittelverband.de/de/lebensmittel/sicherheit/unerwuenschte-stoffe-kontaminanten/ethylenoxid )

Kommen wir zum Hersteller

In Europa betreibt BASF Anlagen in Antwerpen und Ludwigshafen mit einer Gesamtkapazität von 845.000 Tonnen pro Jahr.

BASF investiert über 500 Millionen Euro um die Produktionskapazität  für Ethylenoxid und Derivate am Standort Antwerpen zu erweitern, um so die Nachfrage aus der Haushalts- und Kosmetikindustrie und anderen Industrieanwendungen bedienen zu können.

 Diese neuen Kapazitäten sollen 2022 schrittweise den Betrieb aufnehmen.

(Quelle: www.basf.com)

Die Nachfrage steigt Jahr für Jahr

Das kann nur bedeuten, dass bei einer derart starken Nachfrage an  Ethylenoxid die Produktion Jahr für Jahr gesteigert wird.

Der Gedanke hinterlässt ein  mulmiges Gefühl.

Werden wir wieder einmal nur getäuscht und hintergangen

Nun aber zu den Teststäbchen.  

Man darf ja nicht vergessen, dass diese gerade zu tausenden in die Nasen der Menschen und unserer Kinder  eingeführt werden und da möchte man ganz sicher keine Bekanntschaft mit krankmachenden Stoffen machen.

Immerhin kann eine akute Exposition gegenüber dem Gas zu Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen und im Extremfall sogar zu Herzrhythmusstörungen und Bewusstlosigkeit führen.

Genau deswegen ist die Anwendung in Lebensmitteln von der EU seit 30 Jahren verboten.

Quelle: www.oekotest.de 

Die Hersteller aus China pfeifen auf die EU GESETZE!  

Die Hersteller sind zwar verpflichtet, bei der Sterilisation der Teststäbchen strenge Regeln eines validierten Verfahrens einzuhalten und nach der Sterilisation eine Ausgasungszeit zu durchlaufen, damit sich das Gas verflüchtigen kann, aber ob diese Richtlinien in Ländern wie China, wo diese massenhaft hergestellt werden, tatsächlich auch eingehalten werden,  darüber kann man nur mutmaßen. Einen interessanten Beitrag dazu finden wir auch im Wochenblick (www.wochenblick.at )

unter dem Titel Gefahr: Krebserregende Stoffe an Stäbchen von Corona-Tests Zermürbend kritischer Bericht der AGES

Die AGES (Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit) berichtet wie folgt:

 Rückstände von Ethylenoxid werden vor allem in Sesamsamen, in Produkten mit Sesamsamen wie Riegeln, Snacks oder Salat Toppings sowie in Gewürzen und Zusatzstoffen (z.B. Johannisbrotkernmehl (E410), Guarkernmehl (E412) gefunden.

Quelle: www.ages.at/themen/rueckstaende-kontaminanten/ethylenoxid  

Bestandteile von Lebensmittel regelrecht giftig

Die Tatsache, dass EO in Indien als Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird, erklärt somit, warum Gewürze, Nüsse und Ölsaaten aus Indien immer wieder mit Rückständen des verbotenen Spritzmittels belastet sind, wenn es nach Europa importiert wird.

 

 

 

Ist GESUND ESSEN wirklich GESUND ?

 Foodwatch lässt aufhorchen,  denn sie berichten, dass große Mengen von einem Zusatzstoff, nämlich Johannisbrotkernmehl (E410),  mit krebserregendem Ethylenoxid belastet sind.  

Wir sprechen hier von Speiseeis, Konfitüren, Fleisch- und Backwaren. Johannisbrotkernmehl kommt in diesen Produkten als Verdickungsmittel und Stabilisator zum Einsatz.

In einer Sitzung am 13. Juli haben sich die EU-Mitgliedsstaaten darauf geeinigt, Lebensmittel die mit E410 belastet sind, zurück zu rufen, selbst wenn im Endprodukt die Nachweisgrenze nicht überschritten wird.

Quelle: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ethylenoxid-lebensmittel-101.html 

Hunderte Produkte von Marken-Lebensmittel aus dem Regal genommen

 Zum jetzigen Zeitpunkt findet man Warnungen zu bekannten Eissorten, Instantnudeln, Konfitüre, BIO – Moringa Kapseln,  Vegane Sticks, Mozzarella, Rote Grütze, Fertiggerichten und sogar Presslinge einer beliebten deutschen Biomarke  sind dabei.

Jeder kann sich die einzelnen Produktrückrufe unter www.ages.at/produktwarnungen , www.lebensmittelwarnung.de 

selbst ein Bild machen.

Kennzeichenpflicht von BIO ist nur ein teurer Werbegag

Ob das jetzt aber nur die Spitze des Eisbergs war und weitere Rückrufe folgen werden, wird sich zeigen.

In jedem Fall ist es ratsam, bei der Wahl der Lebensmittel vorsichtig zu sein und darauf zu achten , WO  man WAS kauft, gerade in Zeiten wie diesen.

freepik.com

 

 

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