DER GASPREIS EXPLODIERT

Anfang 2020 lag der Preis für 1000 m3 Gas an der ICE-Börse TTF Rotterdam bei 200 Euro.

Anfang März 2022 war der Preis bei satten 2.128 Euro – dem Zehnfache also – und von einem saisonbedingten Preisabfall war heuer auch erstmals nichts zu sehen.

Heute, im April 2022, geht der Preis richtig durch die Decke: Ein Sattes Plus von 465,7% gegenüber April 2021 und ab Mai wird ein neuerlicher Anstieg erwartet.

Diese Preisexplosion führt dazu, dass immer mehr Menschen, welche es normalerweise warm und gemütlich zu Hause haben, doch lieber in der Übergangszeit eine Weste und dicke Socken einer vernichtenden Gasrechnung vorziehen.

Uns wird das Geld aus allen Richtungen aus den Taschen gezogen.

 

 

 

 

Wer stopft sich die Taschen voll?

Russland hat seine Preise nicht erhöht und auch die Lieferungen weder gekürzt, noch gestoppt.

Die Russen können es also nicht sein.

Bleiben die inländischen Gasanbieter. Davon gibt es in Österreich etwa 50.

Allen voran natürlich der Verbund. Dieser und fast alle anderen auch, sind zu einem Großteil in „öffentlicher Hand“.

Nein, nicht in unserer Hand – sie sind verstaatlicht, also in der Hand der Politik.

Ein Beispiel:

Die Salzburg AG gehört zu 42,56 % dem Land Salzburg, zu 31,31% der Stadt Salzburg und zu 26,13 % der Energie AG Oberösterreich Service- und Beteiligungsverwaltung-GmbH.


Die Einnahmen fliessen also direkt ins Finanzministerium – genauso wie die von der Tankstelle.

Die Preise werden künstlich angehoben, um das Volk zusätzlich zur Inflation, ausbluten zu lassen und somit mit Vorsatz in die Verarmung zu treiben!!!

Die regelrechte Teuerungswelle schwappt wie ein Tsunami über Österreich und das Desinteresse der verantwortlichen Politiker ist offensichtlich, denn es ist in ihrem Sinne.

Auch Unternehmen leiden unter dem horrenden Preisanstieg.

Mittelständische Familienunternehmen müssen auf die Bremse drücken und können die Flut nur insofern aufhalten, als dass sie ihre Produktion oder Öffnungszeiten beschränken oder Stellen abbauen. Das bedeutet, die Arbeitslosenrate wird zu all dem Übel früher oder später auch noch explodieren. Auch Großunternehmen müssen auf die Situation reagieren und könnten ihre Produktionsstätten in unternehmensfreundliche Ländern auslagern. Das wäre für unsere Wirtschaft fatal.

Es ist uns also nicht nur ein weiterer Preisanstieg sicher, sondern es müssen auch viele um ihren Arbeitsplatz zittern.

Wie soll es sich eine Familie leisten, welche 2021 um die 1200 Euro pro Jahr an Gaskosten hatte, heuer 4.000 oder gar mehr zu bezahlen?

Es ist wichtiger denn je, einen Vergleich der Gasanbieter zu machen. Das sollte der erste Schritt sein. Auch wenn es einen Preisanstieg bis zu 70% gibt – je nach Region kann man (noch) ein wenig Geld einsparen.

Die Entwicklung des Gaspreises kann man derzeit nicht voraussagen. Gerade Familien mit einem geringeren Einkommen leben jetzt schon in Existenzangst. Was bleibt, ist der traurigen Realität ins Auge blicken und, bevor die eventuellen Ersparnisse ganz verbraucht sind, sich einen Nebenjob suchen.

@RErlebach

 

 

 

 

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