Das berechtigte Misstrauen der Bevölkerung gegen die mRNA-Impfung

Die Geschichte hat wiederholt gezeigt, dass die “Experten” in Brüssel, wenn es um die Beurteilung von Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung und die Verantwortung von Konzernen geht, eindeutig vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen sind.

Derzeit ist es unglaublich modern, Impfkritiker verbal in dieselbe Ecke mit Rechtsextremen zu stellen und sie persönlich anzugreifen. Oder wenig schmeichelhaft als „Covidioten“ zu bezeichnen, obwohl sich ironischerweise gerade herauszukristallisieren beginnt, wer am Ende die tatsächlichen Idioten sein werden.

Eine Flucht vor der Auseinandersetzung mit Sachargumenten in eine Flucht mit Beschimpfungen und Diskussionsverweigerung ist also offensichtlich nicht das Markenzeichen der Impfgegner, sondern derer, die keine Argumente haben – außer den persönlichen Angriff. Den Herrschaften in Agrar- und Pharmaindustrie auf europäischer Ebene kann man jedenfalls nicht vertrauen, und ich werde auch erklären wieso. Diejenigen, die kontrolliert werden sollen, sind nämlich auch personell ident mit denjenigen, die sie kontrollieren sollen, weil sie durch Freunderlwirtschaft und ständige „revolving doors“ zwischen Industriekonzernen und Aufsichtsgremien hin und her wechseln. Quelle z.B. (gibt es HUNDERTE dazu!): https://www.statnews.com/2016/09/27/fda-biopharama-revolving-door-study/

Hier passt also eindeutig der Flocki auf die Wurst auf: Ein Mitarbeiter einer Zulassungsstelle wie der FDA (Food & Drug Administration) Zulassungsstelle, der davor in der Pharmaindustrie einen hohen Posten bekleidet hat und auch weiß, dass er nach seinem Vertrag wieder in die Pharmalobby oder Industrie wechseln können wird, verbaut sich diesen Zugang selbstverständlich nicht durch besonders kritisches Auftreten und hartnäckiges Nachfragen, denn das wäre das Ende seiner Karriere auf beiden Seiten.

Dieser Umstand führte bereits zu Katastrophen nahezu unvorstellbaren Ausmaßes. Das wird aber natürlich gerne verschwiegen, weil es dann offensichtlich wäre, dass jedes Quäntchen Vorsicht oder Misstrauen dieser Kamarilla gegenüber mehr als nur angebracht ist. Mit der Transparenz haben sie es daher natürlich auch nicht so. Anstatt die Gesellschaft so umfassend wie möglich zu informieren, wird vertuscht und gelogen, wo immer möglich, bis die Gerichte einschreiten: https://www.derstandard.at/story/2000099102910/eugh-verurteilt-efsa-geheimhaltung-von-glyphosat-studien

Beispiel 1: Ich darf kurz in Erinnerung rufen, dass auch das Verfüttern von zerriebenen Schlachtabfällen an Wiederkäuer wie Schafe und Rinder von europäischen Zertifizierungsbehörden abgesegnet und für eine „taugliche Praxis“ befunden wurde, obwohl es jedem Volksschüler einleuchtet, dass Kühe nun mal kein Fleisch essen. Schon gar nicht ihre toten Artgenossen, die mit ihnen zusammen in Tier-KZs eingesperrt und massivem Antibiotikaeinsatz ausgesetzt waren. Kühe wurden von den europäischen Zertifizierungsbehörden de facto zu Aasfressern erklärt. Noch Fragen, wessen Interessen da im Vordergrund stehen?

Quelle: BSE-Skandal: http://bse.khd-research.net/BSE_Chronik2.html

Die EU-Behörden fanden bekanntermaßen nichts daran, und so brach einige Jahre später der BSE Skandal über uns herein, und es ist bis heute nicht klar, wie viele Menschen am Ende an Kreuzfeld Jakob erkranken und sterben werden, da die Inkubationszeit nicht bekannt ist oder sogar bis zu 30 Jahre andauern kann.

Quelle: https://www.onmeda.de/krankheiten/creutzfeldt-jacob-krankheit-id200460/

Möglicherweise sind wir also bildlich gesprochen aus dem 20. Stockwerk gesprungen und frohlocken, dass es uns bis in den ersten Stock hinunter ja eigentlich noch ganz gut geht und es also vielleicht doch eine gute Idee war, weil ja bisher nichts passiert ist…

Einige wollen Tiermehl ja wieder in der Fütterung erlauben. Manche werden aus Schaden also offenbar dümmer. „Die Europäische Kommission hat ein 20 Jahre altes Verbot gekippt, tierisches Protein in Form von Tiermehl wieder an Nutztiere wie Schweine und Geflügel zu verfüttern“.

Quellen: https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/10/tiermehl-wiederzulassung-nutztiere-futtermittel-brandenburg.html

Der Bundestag interessierte sich schon 2021 dafür: https://www.bundestag.de/resource/blob/833092/e09eff6465be63d52d2b96dc11eb1f5f/WD-5-012-21-pdf-data.pdf

Beispiel 2: Contergan sollte uns allen ein Begriff sein. Denn der Skandal ist so aktuell wie nie. Die Vergabe des Mittels an schwangere Frauen führte weltweit zu zehntausenden Missbildungen, bei denen Kindern ohne Arme oder Beine auf die Welt kamen, ihnen Fingerstummel direkt aus der Schulter wuchsen oder ähnliche Fehlbildungen enstanden.
Vier Jahre hatte der Konzern das medizinische Fiasko totgeschwiegen und somit viele weitere Missbildungen in Kauf genommen. Genau wie jetzt sagt man betroffenen Müttern, sie wären nur “seltene, tragische Einzelfälle”. Die Opfer wurden vertröstet, verhöhnt und mit versuchten “Geheimdeals” auch noch über den Tisch gezogen. Und das Schlimmste: das Produkt, das so viel Schaden ausgelöst hat, ist wieder bzw. noch immer auf dem Markt!

Quelle: (Nur für starke Nerven!!) https://www1.wdr.de/archiv/contergan/index.html

Verglichen mit der absoluten Krönung dieser Katastrophen war das bei allem Respekt für die Opfer aber eher noch eine zeitlich beschränkte „Kleinigkeit“.

Beispiel 3: Wenn man an „das Ei“ denkt, dass die Firma Bayer gelegt hat, kann einem anders werden. BAYER, der deutsche Chemiekonzern, den einige vielleicht kennen, weil er nun den amerikanischen Gentechnik-Giganten MONSANTO gekauft hat, der sich gerade vor Gericht dafür verantworten muss, dass das von ihm jahrelang als „ungefährlich“ angepriesene Gift Roundup nun scheinbar eben doch krebserregend ist. Aber nicht nur deswegen sind sie bekannt. Auch „Agent Orange“, mit dem in Vietnam der Wald entlaubt wurde und das bis heute Missbildungen, Immunschwächen, Krebs und unsagbares Leid auslöst, gehen auf das Konto von BAYER & MONSANTO (Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Orange)

Der massenhafte Einsatz von Morphium in der Schmerztherapie Ende des 19. Jahrhunderts führte zu einer großen Menge an Morphiumsüchtigen.

Die chemische Industrie (in diesem Fall BAYER) hatte es sich also zum Ziel gesetzt, ein starkes Schmerzmittel zu entwickeln, das gleichzeitig nicht das hohe Suchtpotential aufweisen würde wie Morphium.

1898 ließ sich der deutsche Chemiekonzern Bayer den Markennamen Heroin schützen und benannte damit das von ihm entwickelte, synthetische Morphin.

Das Gegenteil der Konzernbehauptung entpuppte sich als bittere Wahrheit: anstatt weniger süchtig zu machen, ist Heroin zum Inbegriff des Suchtmittels geworden. Das Rauschgift wurde zur Geisel der Menschheit und hat seit dem frühen 20. Jahrhundert Millionen von Toten verursacht.

Quelle: https://www.diepresse.com/679149/als-bayer-noch-mit-heroin-dealte
Schon damals hat die Pharmaindustrie HEROIN als das neue Wundermittel gepriesen. Genau wie heute die mRNA Impfungen.

Wir alle wissen, dass es der Firma Bayer blendend geht, sie dicke Dividenden an ihre Shareholder ausschüttet und viele Leute damit sehr reich macht. Selbst wenn irgendwelche lächerlichen Entschädigungszahlungen nach jahrelangen Gerichtsprozessen fällig werden würden, werden diese niemals auch nur annähernd die Kosten dieses Irrsinns für die Allgemeinheit abdecken.

Es ist immer dasselbe: Gentechnik oder Pharmakonzerne machen die fettesten Gewinne, bezahlen keine oder sehr wenig Steuern und die Katastrophen, die sich aufgrund ihrer Rücksichtslosigkeit, Verlogenheit und Schlamperei ergeben, dürfen die Menschen mit ihrem Leben und die Gesellschaft mit ihren Steuern bezahlen.

Angesichts dieses Track-Records aus der betroffenen Industrie muss man sich also tatsächlich folgende Fragen stellen:

Sind Firmen aus der Pharmaindustrie vertrauenswürdig?

Mit wievielen Skandalen muss die Bevölkerung noch hinters Licht geführt und übervorteilt werden, bis die Menschen gegenüber den riesigen Großkonzernen Vorsicht und Skepsis walten lassen?

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er auch die Wahrheit spricht. Historisch kann man sich gewiss sein: Die Chance, dass diesmal die Wahrheit gesprochen wird, geht wahrscheinlich gegen Null. Wenn man also das nächste Mal auf Sie Druck ausübt, sich irgend etwas spritzen zu lassen, das ein im Eilverfahren zugelassenes „völlig harmloses neues Wundermittel“ ist, dann erinnern Sie sich bitte an Heroin, Round-up, Contergan und Agent Orange und denken Sie lieber noch einmal kurz nach.

direktdemokratisch.jetzt bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Joachim Schreiber, Jahrgang 1979 ist langjähriger Aktivist, Aktionskoordinator, Wissenschaftler, Journalist und Vater dreier Kinder

@NL, 25.10.2022

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