BLACKOUT – WAS NUN?

Jeder von uns hat es sicherlich schon einmal erlebt, dass plötzlich der Strom weg ist. Meistens nur für ein paar Minuten, vielleicht auch mal eine Stunde oder aber auch für ein paar Tage (was bisher in Österreich selten ist).

Jedes Jahr nach den Wintermonaten findet man Berichte, wie oft und wie knapp wir einem gravierenden Blackout entgangen sind.

Leider häufen sich diese Fast-Blackouts von Jahr zu Jahr und für die Stromanbieter wird es immer enger, das Gleichgewicht im Stromfluss zu halten. Ein Zuviel an Energie einspeisen überlastet das Stromsystem, genauso wie ein Zuwenig. Dabei ist nicht viel Raum nach oben oder unten. Durch die Zunahme der alternativen Stromerzeugung wird es noch kritischer, dieses empfindliche Gleichgewicht zu halten. Irgendwann macht es dann doch den großen Knall.

Aber auch Hackerangriffe auf die Stromversorger können zu Ähnlichem führen. Marc Elsberg hat dies in seinem Roman „Blackout“ sehr realitätsnah dargestellt.

Aber nun zum Kern der Sache, was bedeutet ein Blackout für uns? Was fällt in unserem Leben alles weg, außer dass kein Saft mehr aus der Steckdose kommt?

Klar, das ist das Allererste, was uns auffällt, das Licht geht nicht mehr. Das hat sicher jeder schon einmal erlebt. Das nächste, am Morgen funktioniert die Kaffeemaschine nicht mehr, aber auch der Rasierapparat, die elektrische Zahnbürste oder der Herd.

Gut, dann heute eben ohne Rasur zur Arbeit und die Zähne müssen manuell geputzt werden. Kein Kaffee, kein Tee, kein Ei – das Brot kann ich auch noch händisch schneiden.

Aber der Kühlschrank! Oh Gott, wie lange ist der Strom schon weg? Ist noch alles kühl?

Gut, dass der Kühlschrank eine Weile seine Temperatur halten kann, aber eben auch nicht über Stunden oder gar Tage … Zum Glück gibt es noch fließendes Wasser – also kann der Stromausfall noch nicht so lange gedauert haben, oder es ist nur ein kleinflächiger Ausfall. Bei einem großflächigen Blackout oder über mehrere Stunden dauernden Ausfall kommt kein Tropfen Wasser mehr bei uns an, der Wasserhahn röchelt und die Klospülung funktioniert auch nur mehr ein Mal.

So, wo bekomme ich jetzt Wasser her?

Auf dem Weg zur Arbeit stelle ich fest, dass ich noch dringend tanken muss, weil meine Tankanzeige schon auf Reserve steht. Aber an den Tankstellen funkioniert auch nichts mehr. Kein Benzin ohne Strom. Auch der Akku am Handy neigt sich dem Ende zu– wie erreiche ich jetzt meinen Chef, dass ich heute nicht mehr arbeiten kann? Auch die Ampelanlagen sind ausgefallen. Auf den Straßen herrscht reinstes Chaos.

Einzelne Polizisten versuchen noch irgendwie, den Verkehr zu regeln – die ersten Unfälle blockieren schon die Straßen. Sanitäter und Feuerwehr kommen nicht mehr zu den Unfallopfern, weil Stau und Chaos herrscht. Aber auch ihnen geht der Sprit aus, somit kommen sie auch nicht mehr zu all den anderen Notfällen, wie zum Beispiel Menschen aus Fahrstühlen retten, die stecken geblieben sind. Wenn ich Glück habe, kann ich mein Auto noch irgendwo halbwegs sicher abstellen, wenn ich auch nicht mehr ganz nach Hause komme mit dem letzten Tropfen Benzin und muss den Rest der Strecke laufen.

Auf dem Weg nach Hause will ich noch in den Supermarkt einige Lebensmittel kaufen, aber der LKW mit der Ware zum Auffüllen der Regale ist noch im Stau, auch dem LKW geht das Benzin bald aus.

Die Regale sind fast leer – und nun?

Ich nehme noch mit, was ich so einigermaßen tragen und verwerten kann und schlage mich mit meinen Taschen zu Fuß nach Hause durch.

Es fährt keine Strassenbahn, kein Bus, kein Zug, keine U-Bahn mehr!

Irgendwann komme ich endlich zu Hause an, räume meinen Einkauf weg und versuche das Beste daraus zu machen.

Kein Computer – kein Handy – kein Fernseher

Der Strom kommt schon irgendwann wieder – und wenn nicht?

Ja, wenn nicht?

Du weißt, worauf das hinauslaufen kann!

Also, beginne einmal zu überlegen was für den Fall der Fälle – ob groß oder klein – für dich wichtig ist und was du am Nötigsten brauchst, wenn es zu einem Blackout kommt, und was du tun kannst, um dich darauf vorzubereiten!

@SH

 

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